Hintergrund

Samstag, 10. April 2010

Ankuft in Essaouira

23.03.2010 Flug nach Agadir und Essaouira
Um 9 Uhr soll der Flug losgehen. Als wir im Flugzeug ankommen, wird gerade eine Ärztin zu einem Flugbegleiter gerufen. Dieser ist leider nicht mehr einsatzfähig. Da die Maschine ausgebucht ist, müssen wir auf Ersatz warten, dieses dauert fast eine Stunde, die wir zum Teil auf dem Rollfeld verbringen. Danach konnte es nicht losgehen, weil mal wieder die französischen Fluglotsen streiken und nur wenige Flugzeuge zur Zeit eine Starterlaubnis bekommen...

In Lanzarote soll es dafür um so schneller weitergehen...wenn nicht das Flugzeug kaputt gegangen wäre. War die harte Landung doch nicht so gut? Über eine Stunde saßen wir am Flughafen ohne weitere Informationen ob und wann es weitergeht.. Aber jede Menge Spekulationen, da wir alle das Flugzeug im Blick haben. Als ich sehe, wie die Nerven der Mitreisenen langsam blank liegen, versuche ich das beste draus zu machen und möchte Notizen machen, da geht es plötzlich unvermutet los. Bei der Landung in Agadir ist es bereits dunkel. Dumm, dass wir noch mindestens drei Stunden Fahrt nach Essouira vor uns haben.

Ein Sammeltaxi bringt uns zügig nach Inezgane, dieses ist die nächste Stadt am Flughafen. Gerade ist Gebetszeit und die meisten Taxifahrer beten vor der Moschee, ganz am Ende des Platzes. Dort fahren auch die Taxis nach Essaouira ab. Bald haben wir alle nötigen Mitfahrer zusammen und los gehts. Im Taxi riecht es lecker nach dem Spezialwaschmittel „Nasser Hund“, das hatten wir in Vietnam schon an Christians Hose kennen gelernt.
Auf der Strecke passieren wir ein weißes Etwas, welches ich im ersten Moment für eine Blechhütte halte. Uns winken einige Männer zu. Erst als wir ganz nah dran sind, sehen wir, dass dieses Etwas ein umgekippter Kleinbus ist und die Männer eine Mitfahrgelegenheit suchen. Sie sehen zum Glück nicht verletzt aus. Wir haben die weitere Strecke aber zum Glück heil geschafft.

In Essaouira irren wir allerdings noch ganz lange herum. Eine gefühlte Stunde grasen wir diverse dunkle Gassen ab, aber wir finden unser vorgebuchtes Riad nicht. Viele freundliche Menschen haben uns den Weg erkärt und auch Hotelangebote bekamen wir, aber es war sinnlos...verzweifelt riefen wir im Riad an und werden dann an der Apotheke abgeholt. Auf eine weitere Erklärung lassen wir uns nicht mehr ein. Wir stellten fest, dass wir in die Gasse schon eingebogen sind, aber dachten, dass wir falsch sind...

Das Zimmer war sehr schön auf dem Dach gelegen. Ruhig - bis auf die Möwen. Die haben Geräusche für eine Menge Tiere gemacht. Gemaunzt wie Katzen, gegackert wie Hühner...wir dachten, nebenan ist ein Bauernhof...aber alles nur Möwen...

Unser Zimmer bei Lamya

Unterkunft: 2 Nächte, Doppelzimmer ca. 40 Euro:
http://www.riad-azzouz.com/


24.03.2010 Essaouira
Frühstück bei bestem Wetter auf der Dachterrasse lasse ich mir doch gern gefallen. Nun können wir auch beobachten, welche Geräusche die Möwen so von sich geben...Die haben uns allerdings auch beobachtet und darauf gewartet, bis wir endlich mit Frühstück fertig sind. Sofort hat sich die Möwe über unsere Butterstücken hergemacht. Ich wusste gar nicht, dass Möwen so gerne Butter fressen...



Sind dann ein wenig durch die Stadt geschlendert. Bin dann in einem Gewürzshop gelandet, die Schummler türmen ihre Gewürze ja gar nicht auf, das ist eine Pappattrappe, tsss. Gekauft habe ich so ein Amberstück, welches den Urlaub über gute Dienste geleistet hat.

Danach sitzen wir ewig auf einer Mauer und schauen aufs Meer. Neben uns nimmt ein älterer Mann in dunkelbrauner Djellaba Platz, döst vor sich hin, rasiert sich ganz ordentlich und legt sich dann schlafen. Das finde ich doch bemerkenswert auf die Idee würde in Deutschland kaum einer kommen...

Eigentlich wollen wir noch den Hafen besichtigen, aber da werden gerade drei volle Touristenbusse ausgekippt, da warten wir lieber noch etwas. Als wir dort ankommen, haben sich die Massen aber schon gut verteilt oder es war den meisten zu schmutzig. Es ist gerade frischer Fisch angekommen und die Fischer und Händler haben alle Hände voll zu tun.

Essaouira - die maritime Stadt

Tagsüber lassen wir uns von der Stimmung treiben und lassen den ersten Tag Marokko auf uns wirken. Essaouira ist eine sehr entspannte Stadt und wir gewöhnen uns schnell ein. Besonders die vielen Katzen fallen uns auf. Ich glaube, ich habe fast alle portraitiert...

Da ich nun meinen Chech und einen Hut für die Wüste vergessen hatte, kaufe ich mir eines in Essaouira. Ein schickes in türkis für 20DH. Aber damit sollte ich noch mein „blaues Wunder“ erleben.

Mehr Fotos von Essaouira:
http://www.shiwa-fotodesign.de/marokko2.html

Kommentare:

  1. Schöne bilder v. von Essaouira!

    Liebe grüße aus Ounara (25km v.Essaouira)
    Günther

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